Liebe Speicher-FreundInnen,

endlich dürfen wir wieder Veranstaltungen mit "vollem Haus" machen! 
 
Viele tolle Konzerte sind bereits im Vorverkauf! Tickets für Veranstaltungen, die wegen des Lockdowns nicht stattfinden konnten, behalten ihre Gültigkeit bei einem eventuellen Nachholtermin, können aber auch an den Vorverkaufsstellen, an denen sie gekauft wurden, zurückgegeben werden.

Der Einlass in den Speicher ist momentan ausschließlich mit einem der "3G-Nachweise" (getestet, geimpft, genesen) möglich. Um an unseren Veranstaltungen teilnehmen zu können, benötigt Ihr also entweder einen aktuellen negativen Testnachweis, einen Impfnachweis oder einen Nachweis, dass Ihr genesen seid - jeweils zusammen mit Eurem Personalausweis. Eure und unsere Gesundheit ist uns am wichtigsten und wir möchten, dass sich alle Gäste bei uns im Speicher sicher fühlen können. Danke für Euer Verständnis!

Liebe Grüße und bis demnächst im Speicher!

Euer Speicher-Team

 

Spenden bitte an:

Name: Speicher Husum e.V.

IBAN: DE04 2175 0000 0100 0288 77

Das Speicherbüro ist derzeit montags von 10-13 Uhr und donnerstags von 10-16 Uhr besetzt.

Bleibt gesund - gemeinsam stehen wir das durch!

 

Donnerstag

02.12.2021

20:30

Konzertlesung mit Aeham Ahmad (Pianist aus den Trümmern) und Andreas Lukas (Autor)

VVK: 12 Euro* zzgl. Gebühren

AK: 15 Euro

Aeham Ahmad, der palästinensisch-syrische Musiker aus Yarmouk/Damaskus wurde als „Pianist aus den Trümmern“ über die Grenzen von Deutschland und Europa bekannt. Als er in den Trümmern von Yarmouk sein Klavier in die Ruinen der Straßen schob, um gegen Hunger, Krieg, Zerstörung und Ausgrenzung zu spielen, wurde er von dem Gedanken der Hoffnung für die Menschen getragen. „Leid und Hoffnung liegen oft nahe beieinander“, erklärt er. Seit seiner Flucht im Jahr 2015 lebt er in Deutschland, inzwischen mit seiner Familie. Bei seinen zahlreichen Konzerten begeistert er die Zuschauer immer wieder mit der Intensität seiner Lieder und der Virtuosität seines Klavierspiels über kulturelle, nationale, politische, ethnische, religiöse und sonstige Grenzen hinweg.

Andreas Lukas, aufgewachsen im Saarland, promovierte in Politikwissenschaft. Er ist als Autor und freier Journalist tätig. Sein zweiter Roman „Die ungleichen Gleichen“, die Begegnung zweier junger Menschen, sie auf dem Lande aufgewachsen, er Flüchtling, führte ihn mit dem Musiker aus Damaskus zusammen. Daraus ist das gemeinsame Buch TAXI DAMASKUS entstanden. Im Dezember 2019 war er für den Radio-Sonderpreis zum Berliner Literaturpreis „Wortrandale“ nominiert.

Aeham Ahmad ist klassisch ausgebildeter Pianist, spielt aber auch einfache Lieder. Er ist mit deutschen und internationalen Musikern und Musikerinnen verschiedener Stilrichtungen aufgetreten.  Seinen Stil bezeichnet er selbst als „Modern Classic Jazz Mix" oder „World Music“. Klavier zu spielen vor einem Publikum ist für Aeham Ahmad so etwas wie ein „Zuhause“. Wie der Musiker und Komponist bei seinen Auftritten den Zuhörern als Mensch unter Menschen begegnet, erlebt der Leser im neuen Buch den Taxifahrer Ahmed mit seinen Erzählungen von Mensch zu Mensch. Er widmet sich ganz den Geschichten seiner Fahrgäste, die er in seinem Taxi befördert. Manchmal sinniert er für sich über die Situation in Syrien, sein eigenes Leben als Taxifahrer und das schwierige Geschäft. Öfter packt ihn auch die Sorge, ob er mit seiner Arbeit seine Familie morgen noch ernähren kann.

Und nach dem Motto des Musikers Aeham „Wer im Unbekannten das Schöne sucht, öffnet sich und wird bereichert“ kann der Leser den Taxifahrer auf seinen Touren begleiten. Zerbrechlichkeit, Sehnsucht, Überschwang, Freiheitsdrang, Trauer, Freude – dies wird in Klaviertönen und Worten gebündelt! Damit wollen die Autoren auch ein Plädoyer für eine offene und urteilsfreie Begegnung der Menschen geben.

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