Panty Meltdown Aftermath (Flensburg) & The Surfanauts (Kiel) & LAAV (Husum)

Panty Meltdown Aftermath (Genre: Noir Blues Punk) formierte sich Mitte 2014 durch
zwei alte Freunde, die ziemlich schnell ihre erste EP Bikini Girl auf CD herausbrachten.
Nun, nach zehnjährigem Bestehen, kommt 2025 endlich die langersehnte Vinyl-LP
heraus – so, wie es sich beide immer gewünscht haben. Ein raues Album, welches
ehrlicher kaum sein kann, mit analogem Sound, mixed by Jan Hamann, angefüllt mit Stil,
Romantik, Suff, Witz und der nötigen Prise Aggression. Es klingt anders als eine
standardgepushte Produktion, fühlt sich ungeschönter an, und man kann sagen: Es hat
nie besser geklungen! Zu uns: Chris & Pat sind Protagonist und Antagonist, lassen die
Verstärkerröhren glühen, als wären sie zu viert, spielen mehrere Instrumente gleichzeitigund haben zwischendurch immer noch Zeit für einen Plausch mit dem Publikum. So
stellen sie einen Sound auf die Bühne, der nicht nur auffällt, weil eine Two-Man-Band die
musikalische Kernschmelze von Blues und Punk live vollführt, sondern auch, weil die
Show, die Musik und die redseligen Musiker etwas zeigen, was anders ist und mehr
fordert als eine standardbesetzte Band.
The SurfAnauts: Surfmusik? … „Ähh … ist das so was wie die Beach Boys?“ – „Nicht
wirklich“ … nur ein Beispiel einer oft geführten Diskussion …
60ies-Surfmusik-Klassiker und eigene Songs, getränkt in einem Gebräu aus Fuzz,
Reverb und Delay, bringt das Instrumental Trio The SurfAnauts als Antwort mit.
Nach einigen Liveshows u.a. Treibsand (Lübeck) und dem traditionellen Enzo- Festival
haben The SurfAnauts ihrem Ruf als die lauteste Surfband des Landes alle Ehre
gemacht. Das Magazin „Kielerleben“ ist auf The SurfAnauts aufmerksam geworden und
hat ein großes Interview abgedruckt. Nicht zuletzt hat Rockantenne Hamburg für The
SurfAnauts ihre eiserne Regel gebrochen, keinen Song zweimal zu spielen, und brachte
den Song Intoxica zweimal hintereinander.
Die musikalische Sozialisierung der Band ist im Trash Rock’n’Roll à la The Cramps, des
Psychobilly und Punk zu verorten und verbindet sich mit raren Surfsongs der
vergangenen Jahrzehnte. Als erste Surfband in Schleswig-Holstein unterliegen Lisa
(bs.), Simon (dr.) und Ulli (git.) dem hypnotischen Zwang, den Surf in alle nur
erdenklichen Winkel des Landes und darüber hinaus zu missionieren. Bis sie das
Zeitliche segnen und als Surf-Zombies durch die Katakomben der Clubs geistern.
LAAV [laːf]: LAAV ist, wenn Krautrock auf Punk trifft. LAAV ist, wenn Songs aus reiner
Intuition entstehen. LAAV ist widerstandsfähige Musik mit Energie. Hier geht’s nicht
darum, perfekt in ein Genre zu passen. Hier geht’s darum, gemeinsam Musik zu machen
und eigene Songs zu erschaffen, die einem ins Ohr gehen und sich selbst beflügeln.
LAAV – das sind vier nicht mehr ganz junge Musiker, die Bock haben, nochmal richtig
Krach zu machen und das auch mit ihrem ganz eigenem Charme auf die Bühne bringen.
Nie rückwärtsgewandt, immer nach vorne, gerade, konkret. Augen und Ohren auf!
Und was die vier Buchstaben LAAV bedeuten? Das verrät die Band nicht. Das darf das
Publikum selbst herausfinden.
Bernd – Bonsai – Erdmann (voc) / Jörg Krieger (guitar) / Kirsten – Frau Rettmann (bass) /
Gerhard Karl – Daddelfixx – Skrodzki (drums)
Eintritt: VVK 13 € / AK 17 € // unbestuhlt

23. Oktober 2026
20:30
  • AK 22€
  • Eintritt 17€
  • Bestuhlung Bestuhlung nein

Speicher Husum e.V.
Hafenstr. 17
25813 Husum